Newsarchiv

2018

© Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V.
© Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V.

Rezension

Juni 2018

100 Jahre Zentralwohlfahrtsstelle 1917-2017. Brüche und Konitunität jüdischer Wohlfahrt in Deutschland.

Im Jahr 2017 hat die Zentralwohlfahrtstelle (ZWST) ihr 100-jähriges Jubiläum begangen. Dieses große Jubiläum unterstreicht die lange Tradition jüdischer Wohlfahrtsarbeit in Deutschland, die ihre Wurzeln bereits im 17. Jahrhundert hat. Prof. Dr. Karl-Heinz Boeßenecker hat das 420-seitige Werk rezensiert und die Rezension auf Socialnet veröffentlicht. "Mit der Veröffentlichung ist ein wichtiger und entscheidender Schritt zu einer umfassenden Verbandsgeschichte jüdischer Wohlfahrtspflege in Deutschland getan", beschreibt Prof. Dr. Boeßenecker die umfassende Forschungsarbeit.

Das Buch 100 Jahre Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (1917 - 2017) - Brüche und Kontinuitätenist ist vom Arbeitskreis Jüdische Wohlfahrt, dem Steinheim-Institut und dem ZWST herausgegeben und 2017 im Fachhochschulverlag, Frankfurt, veröffentlicht. Bezogen werden kann es direkt beim ZWST.  



Neuigkeiten aus IZGS-Projekten

Mai 2018

Wie Netzwerke wachsen können…

…war am 25. Mai 2018 auf dem Markt des Wilhelmsplatzes in Offenbach zu sehen. Ein Netzwerk bestehend aus 40 aktiven Senioren im Alter von 60 und 85 Jahren soll größer werden. Dazu haben die Senioren selbst interessante und vielfältige Gespräche mit insgesamt über 300 Marktbesuchern zu den Themen Hausnotruf, Aktivitäten in und um Offenbach und den Umgang mit den neuen Medien geführt und gezeigt, dass es viele Themen rund um das Altern zu besprechen gibt. Das Institut für Zukunftsfragen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft der EHD erprobt im Projekt GESCCO (Generierung von Sharing und Caring Communities - Integrating Technologies, Volunteering and Services) gemeinsam mit dem ASB Regionalverband Mittelhessen, dem ASB Landesverband Hessen und der Stadt Offenbach, wie niedrigschwellige persönliche Netzwerke mit professionellen Pflegenetzwerken verbunden werden können, um die Versorgungsstruktur zu stärken und Menschen aktiv am gesellschaftlichen Leben zu beteiligen. In diesem Zusammenhang wurde die öffentlichkeitswirksame Aktion auf dem Markt organisiert und den Marktbesuchern die Möglichkeit gegeben, sich über die Angebote des ASB zu informieren, mit Senioren aus der teilenden Gemeinschaft EVA ins Gespräch zu kommen und an einem digitalen Crowd Voting zum Thema Nachbarschaft und Gemeinschaft teilzunehmen.



Veranstaltungshinweis

Mai 2018

Fundraising Forum Frankfurt am 7. Juni 2018

Seinem Konzept bleibt das Fundraising Forum Frankfurt auch im 16ten Jahr treu und bietet Praxis pur für Fundraising-Interessierte aus Kirche und Diakonie. Neben der EKHN sind auch die Diakonie Hessen und die Evangelische Kirche in Kurhessen-Waldeck (EKKW) wieder Veranstalter dieses Forums. Zehn Seminare und ein zweiteiliger Einsteiger-Workshop erwarten die Teilnehmer und bieten praktischen Input, der in den Gemeinden, Dekanaten sowie diakonischen Einrichtungen und Stiftungen sofort in die Tat umgesetzt werden kann: Es geht beispielsweise um Alleinstellungsmerkmale und Nachlassabwicklung, außerdem um die Frage, wann eine Stiftung für Fundraising bereit ist, und um die Gestaltung einer Spendenhomepage. Die Teilnehmer können außerdem eine hilfreiche Fundraising-Software kennenlernen und mehr darüber erfahren, wann Stiftungsgründungen überhaupt sinnvoll sind. Als Festredner hat Jochen Brühl, ehrenamtlicher Vorsitzender des Bundesverbandes Deutsche Tafel e.V., zugesagt: Er wird über den Aufbau von Großspender-Beziehungen und die Arbeit in föderalen Strukturen sprechen. Veranstaltungsort ist wieder die DZ BANK AG in Frankfurt, die auch Hauptsponsor des Fundraising-Forums Frankfurt 2018 ist.

Weitere Infos und Anmeldung unter https://fundraising.ekhn.de/fundraising-forum.html


2017

Kick-Off Veranstaltung im IZGS-Projekt GESCCO am Modellstandort Offenbach © IZGS der EHD, Heuberger
Kick-Off Veranstaltung im IZGS-Projekt GESCCO am Modellstandort Offenbach © IZGS der EHD, Heuberger

Sharing and Caring Communities

„Generierung von Sharing und Caring Communities - Integrating Technologies, Volunteering and Services“ (GESCCO) heißt das neueste vom BMBF geförderte Projekt am IZGS, in welchem mit ASB und DRK, den Städten Wiesbaden und Offenbach sowie zahlreichen weiteren Partnern die Versorgung älterer Menschen durch Kombination niedrigschwelliger persönlicher Netzwerke mit professionellen Pflegenetzwerken verbessert werden soll ...



IZGS Fundraising Survey 2017

Auswertung des Fundraising-Survey 2017 läuft

Das Institut für Zukunftsfragen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft (IZGS) hat Anfang Juli die Online-Erhebung zum „Fundraising-Survey 2017“ abgeschlossen. Ziel war es, die Situation des Fundraisings und des Fundraising-Managements in Deutschland für Praxis und Wissenschaft näher zu untersuchen. Hierzu wurden bundesweit namhafte spendensammelnde Organisationen angeschrieben. Das Forschungsprojekt wird geleitet von Prof. Dr. Michael Vilain und findet unter studentischer Beteiligung sowie mit Unterstützung der Fundraising Akademie statt. Zudem wird die Durchführung der Erhebung durch Mittel des IZGS und der Evangelischen Hochschule Darmstadt unterstützt. Die Ergebnisse werden ab April 2018 kostenlos öffentlich zur Verfügung gestellt.



IZGS Projekt ENGESTINALA
Lernen im Netzwerk – Erfahrungen teilen, gemeinsam neues Entdecken | Projekt ENGESTINALA | Foto: ASB RV Mittelhessen

Gute Praxis zur Bewältigung des demographischen Wandels –         IZGS-Projekt ENGESTINALA wird ausgezeichnet

Das IZGS-Projekt ENGESTINALA wurde von der niedersächsischen Staatskanzlei als herausragendes Beispiel guter Praxis zur Bewältigung des demographischen Wandels in der Kategorie Wissenschaft ausgewählt.

Zum Hintergrund: Das vom Niedersächsischen Ministerpräsidenten eingesetzte Zukunftsforum berät die Niedersächsische Landesregierung im Umgang mit den Herausforderungen und Chancen des demografischen Wandels. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft entwickeln dabei konkrete Handlungsempfehlungen für die Landesregierung. Ein zentraler Bestandteil dieser Handlungsempfehlungen sind herausragende Beispiele guter Praxis.