"Zeit nehmen, Zeit geben: Wir gestalten das Engagement von morgen!" – so lautet der Slogan für das 2. DOSB-Fachforum Ehrenamt und Engagement 2026 am 19.03.26 in Frankfurt am Main.
Prof. Dr. Michael Vilain wird in seinem Impulsvortrag „Engagement braucht Zeit“ auf Zeitbudgets, Lebensrealitäten und strukturelle Rahmenbedingungen als zentrale Faktoren für die Zukunft des freiwilligen Engagements eingehen.
„Sozialverband oder Unternehmen? – Thesen zur Strategie(un)fähigkeit von gemeinnützigen Organisationen“ nannte Prof. Dr. Michael Vilain seinen Vortrag im Rahmen des contec forums Ende Januar in Berlin. Die EinBlick-Redaktion sprach mit ihm anschließend über strukturelle Blockaden der Wohlfahrtspflege, das spannungsreiche Verhältnis von Staat, Markt und Zivilgesellschaft – und darüber, warum klassische Organisationsmodelle zunehmend an ihre Grenzen stoßen.
Welche Gestaltungsmöglichkeiten und Optionen haben NPOs in Zeiten des Umbruchs? Wie kann Anpassung angesichts von Megatrends wie Digitalisierung und KI, demografischem Wandel und Klimawandel unter den Bedingungen von Personal- und Finanzierungsengpässen gelingen? Der Tagungsband versammelt 25 Beiträge zu den Schwerpunkten: Herausforderungen des gesellschaftlichen Wandels für NPOs, Management im Wandel, Freiwilligenarbeit und Engagement sowie Genossenschaften, Vereine und Stiftungen im Wandel.
Digitales Engagement in ländlichen Räumen stellt ein bislang wenig beachtetes und gleichzeitig spannendes Forschungsgebiet dar, da die Digitalisierung für ländliches Engagement sowohl erhebliche Chancen bietet als auch gewisse Risiken birgt. Die durchgeführte explorative Studie verdeutlicht, ausgehend von einer definitorischen Einordnung, die Besonderheiten digitalen Engagements in den lokalräumlichen Bezügen ländlicher Engagementsettings.
Die Netzwerkforschung bietet ein bisher nur wenig genutztes, zugleich jedoch äußerst vielversprechendes theoretisches und methodisches Instrumentarium zur Analyse und Beschreibung von Engagement. Aus verschiedenen Untersuchungsperspektiven ermöglicht die Netzwerkforschung Perspektiven auf handelnde Individuen im Kontext ihrer sozialen Umgebung und bietet spannende theoretische Erklärungsansätze für bekannte Phänomene der Engagementforschung.
Die Ergebnisse der in diesem Zusammenhang durchgeführten Studie zeigen die Dynamik im Feld seit dem Jahr 200 3 im deutschsprachigen Raum auf. Sie dokumentiert die Schwerpunkte der Entwicklungen, bezogen auf Länder, Abschlussarten, Hochschultypen und Träger der Studiengänge sowie auf weitere charakterisierende Merkmale wie z. B. Studienfach, Studiengebühren und Studiengangsformen.
„Exploring Social Sustainability – Ökologie, Technik, Wirtschaft treffen Soziales " - Unter diesem Motto lud die Ev. Hochschule Darmstadt am 24.11.25 zum diesjährigen Tag der Nachhaltigkeit der Darmstädter Hochschulen ein. Über 300 Teilnehmer tauschten sich zur Nachhaltigkeit bei 18 Ständen auf dem Markt der Möglichkeiten, 4 Workshops und 15 Vortrags-Pitches auf zwei Bühnen aus. Einen Rückblick und Impressionen finden Sie hier.
Vom 21. bis 22. November 2025 fand im Schader-Forum Darmstadt die Tagung „Engagement braucht Zeit – Gesellschaft braucht Engagement“ statt. Veranstaltet wurde sie vom Institut für Zukunftsfragen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft gemeinsam mit der Evangelischen Hochschule Darmstadt, der Deutschen Gesellschaft für Zeitpolitik und der Schader-Stiftung.
Vom 21. bis 22. November 2025 fand im Schader-Forum Darmstadt die Tagung „Engagement braucht Zeit – Gesellschaft braucht Engagement“ statt. Veranstaltet wurde sie vom Institut für Zukunftsfragen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft gemeinsam mit der Evangelischen Hochschule Darmstadt, der Deutschen Gesellschaft für Zeitpolitik und der Schader-Stiftung. Prof. Dr. Michael Vilain sprach in seinem Vortrag zum Thema "Zeit für was? Wer engagiert sich wo, warum und wie lange?".
Im Juli verwandelte sich die EHD in einen lebendigen Ort internationalen Austauschs. Teilnehmende – von Bachelor- und Masterstudierenden über Promovierende bis hin zu erfahrenen Wissenschaftler:innen – aus Armenien, der Slowakei, Rumänien, der Ukraine, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich kamen zusammen, um sich interdisziplinär zu vernetzen. Maike Diepeveen stellte ihre Forschung zum Thema “How advocacy non-profit organizations influence the norms governing business sustainability” vor.