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Wohlfahrtsverbände in der Weimarer Republik: Zivilgesellschaftliche Akteure oder Vertreter von Partikularinteressen?

Boßenecker, Karl Heinz (2017): Wohlfahrtsverbände in der Weimarer Republik: Zivilgesellschaftliche Akteure oder Vertreter von Partikularinteressen?

In: Kiefer, Michael/ Ceylan, Rauf (Hrsg.): Ökonomisierung und Säkularisierung. Neue Herausforderungen der konfessionellen Wohlfahrtspflege in Deutschland. Springer VS, Wiesbaden 2017, S. 7-38.


Zusammenfassung des Beitrages

Wird es nach Diakonie, Caritas, Paritätischem, Rotes Kreuz, Arbeiterwohlfahrt und Jüdischer Wohlfahrtspflege nun bald auch einen muslimischen Spitzenverband der Wohlfahrtspflege geben? Noch ist die Frage nicht eindeutig beantwortet. Aber zu sehen ist, dass die Debatte hierüber in den letzten Jahren zunehmend an Fahrt gewonnen hat und der Kreis der Protagonisten einer solchen Organisierungsperspektive größer wird. Orientiert an der beachtlichen Organisationsmacht der spitzenverbandlich organisierten deutschen Wohlfahrtspflege und dem hiermit vermuteten Einfluss auf Staat und Gesellschaft zeigen sich Bestrebungen, dieses Modell im Kontext einer muslimischen Wohlfahrtspflege kopieren zu wollen.


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