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Netzwerke nutzbar machen - Social Talk 2016 stellt neue Formen der Netzwerkarbeit im Dritten Sektor vor

Die "Project Pitch Area" des Social Talk: Netzwerkprojekte werden mit schnellem Wechsel vorgestellt © Sabine Schlitt, EKKW
Die "Project Pitch Area" des Social Talk: Netzwerkprojekte werden mit schnellem Wechsel vorgestellt © Sabine Schlitt, EKKW

Darmstadt, 01.12.2016

 

Das Institut für Zukunftsfragen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft (IZGS) der Evangelischen Hochschule in Darmstadt hatte eingeladen und 145 Interessierte aus der ganzen Republik, sowie aus den angrenzenden Ländern der Schweiz und Österreich waren gekommen.

„Crowds, Movements & Communities?! Potenziale und Herausforderungen des Managements in Netzwerken“ lautete das Leitthema am 30. November 2016, zu dem 30 Referenten aus Praxis und Wissenschaft in unterschiedlichen Formaten neue Entwicklungen und Perspektiven darstellten.

Nach der Keynote von Prof. Dr. Ulrich Dolata (Universität Stuttgart) konnten die Teilnehmer aus vier Foren (Gemeinschaft und Management, Innovation und Netzwerke, Menschen bewegen, Führung in Netzwerken) wählen und Impulse zu speziellen Themen der Netzwerkarbeit erhalten. Die anschließenden Diskussionen in den Foren zeigten, dass die im Dritten Sektor unterschiedlich vorzufindenden Missionen und Formen der Leistungserbringung nicht mehr allein von den Organisationen selbst realsiert werden können, sondern es bereits vermehrt Netzwerke der Koproduktion bedarf.

Im Anschluss an die Foren gab es dann zum ersten Mal auf dem Social Talk eine sogenannte „Project Pitch Area“, auf der die Teilnehmenden in schneller Folge unterschiedliche Netzwerkprojekte kennenlernen konnten. Dass jeder Teilnehmer schon jetzt Teil eines Netzwerkes ist und ein eben solches bespielt, wurde zum Abschluss der Tagung mit dem "Drum-Event" erfahr- und hörbar. So erhielt jeder Teilnehmende ein eigenes Rhythmus-Instrument und wurde Teil eines unvergleichlichen Netzwerk-Erlebnisses.

 

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