Aktuelle Projekte


Fundraising-Survey 2017

Die Rahmenbedingungen des Fundraising haben sich sowohl international wie auch national in den letzten zehn Jahren fundamental verändert. Durch die veränderten Finanzierungsmodi der öffentlichen Hand und den verstärkten Konkurrenzdruck im Spendenmarkt ist es für die meisten Nonprofit-Organisationen notwendig geworden, sich aktiv mit ihrer Finanzierung zu beschäftigen. Dies führte unter anderem zu umfassenden organisatorischen Konsequenzen. Die gestiegenen Professionalisierungsanforderungen lösen dabei viele Nonprofit-Organisationen mit Hilfe einer der zahllosen Fundraising-Agenturen, andere bauen hingegen eigene Fundraising-Abteilungen auf oder steuern ihr Fundraising durch bestehende Abteilungen mit.

Empirische Befunde dazu gibt es jedoch derzeit nicht. Die vom IZGS angelegte Befragung von über 400 Spenden sammelnden Organisationen soll die Finanzierung und das Fundraising von NPOs in Deutschland vor dem Hintergrund einer strategischen und operativen Ausrichtung erfassen. Dieses Projekt reiht sich somit in die Finanzierungs- und Fundraisingforschung innerhalb der Dritte-Sektor-Forschung ein.

 

Projektzeitraum: 01/2017 - 12/2017

Projektleitung: Prof. Dr. Michael Vilain

Mitarbeiter: Tobias Meyer

Studentische Mitarbeiterin: Melissa Brosig

Zusammenarbeit: Fundraising Akademie

Förderung: Evangelische Hochschule Darmstadt 


Generierung von Sharing und Caring Communities - Integrating Technologies, Volunteering and Services (GESCCO)


Die demographischen Entwicklungen verändern Deutschland. Insbesondere die Kommunen sehen sich mit der Aufgabe konfrontiert die Versorgung einer stetig steigenden Anzahl älterer Menschen durch die Umsetzung neuer Konzepte sicher zu stellen. Diese umfasst nicht nur die Gewährleistung der pflegerischen und medizinischen Versorgung, sondern vielmehr den Erhalt von Gesundheit und Lebensqualität bis ins hohe Alter. Insbesondere die Teilhabe am gesellschaftlichen und sozialen Leben ist grundlegend für Autonomie und Selbstbestimmung. Problematisch wird es für die Menschen, wenn ihre Netzwerke mit steigendem Alter zusehens ausdünnen und so auch ihre Beteiligungsmöglichkeiten sinken, die sozialen Kontakte weniger werden und niederschwellige Hilfenetzwerke gänzlich verloren gehen. Dies führt zu einer schleichenden Isolierung mit gravierenden psychologischen und physiologischen Auswirkungen. Das Projekt „Generierung von Sharing und Caring Communities - Integrating Technologies, Volunteering and Services“ (GESCCO) entwickelt Strategien zur Kompensation entfallender Netzwerke im Alter. Es basiert auf dem Wissen über Funktionsweisen und Relevanz sozialer Netzwerke und verbindet dies mit dem Potential zukünftiger Generationen von Senioren, die motiviert, finanziell abgesichert sowie zeitlich flexibel sind und eine hohe Bereitschaft haben, sich innerhalb sozialer Gruppen mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung einzubringen. Innerhalb dieser selbstorganisierten Netzwerke werden kleinere Bedarfe eigenständig erkannt und entsprechende Hilfen geleistet (z.B. Einkaufshilfe oder Fahrtgemeinschaften). Ergänzt werden diese sogenannten Sharing- Netzwerke durch ein Caring- Netzwerk bestehend aus professionellen Akteuren (Wohlfahrtsverbände und Kommunen), die über die selbstorganisierten Angebote  hinausgehende Bedarfe erkennen und diese durch professionelle Angebote decken. Diese beiden Netzwerke effizient zu verbinden und deren Potentiale zu nutzen, stellt dabei eine besondere Herausforderung für Wohlfahrtsverbände und Kommunen dar.

GESCCO hat das Potential, die demographischen Veränderungen aktiv zu gestalten und zu einer Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen beizutragen. Mit dem Projekt GESCCO geht das Institut für Zukunftsfragen in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft (IZGS) der Evangelischen Hochschule Darmstadt neue und innovative Wege in der Gestaltung demographischer Entwicklungen, indem das Altern nicht mehr ausschließlich mit der Inanspruchnahme von Leistungen gleichgesetzt wird, sondern vielmehr das Potential einer alternden Gesellschaft erkannt, genutzt und aktiv gefördert wird.

  

Projektzeitraum: 11/2016 - 10/2019

Projektleitung: Prof. Dr. Michael Vilain

Mitarbeiter: Dr. Matthias Heuberger, Sebastian Wegner

Zusammenarbeit: Arbeiter-Samariter Bund in Mittelhessen, Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenbüros, Deutschen Roten Kreuz in Wiesbaden, Fraunhofer IAO, Landeshauptstadt Wiesbaden, Stadt Offenbach  

Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) 

FKZ: 13FH003SX6


Gesundheitszentrum Spork - Aufbau und Verstetigung eines wirtschaftlich tragfähigen, interdisziplinären und zivilgesellschaftlichen Wertschöpfungsnetzwerkes im Quartier Bocholt Spork


Vor dem Hintergrund einer zunehmend alternden Bevölkerung, hier im ländlich geprägten Quartier Bocholt-Spork, hat das Projekt Gesundheitszentrum Spork die Entwicklung eines bedarfsgerechten Gesundheits- und Versorgungsangebots für rurale Quartiere zum Ziel.

Kern des Projektes ist ein regional verortetes und unter Berücksichtigung der örtlichen Bedarfslagen entwickeltes Gesundheitszentrum. Dieses multifunktionale Zentrum ist lokal in den Räumlichkeiten des Mehrfunktionenhauses Ludgerushof in Bocholt-Spork angesiedelt und bietet eine Vielfalt gesundheitsbezogener Angebote. Diese Angebote umfassen neben professionellen Gesundheitsanbietern auch Angebote der Gesundheitsförderung und -prävention, die in Kooperation mit lokalen und regionalen Partner/innen erbracht werden.

Der Betrieb des Zentrums wird durch einen ressourcenschonenden Filialbetrieb organisiert, der eine kontinuierliche Anpassung der Angebote ermöglicht und so flexibel und schnell den Bedarfen der unterschiedlichen Akteure und Nutzer anpassbar ist.

Zur nachhaltigen Gestaltung des Gesundheitszentrums und in enger Zusammenarbeit mit den Konsortialpartnern dem Verein Leben im Alter e.V. (LiA) und der Forschungsgesellschaft für Gerontologie e.V. der TU Dortmund (FfG) entwickelt das Institut für Zukunftsfragen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft (IZGS) daher ein hybrides Geschäftsmodell, welches die unterschiedlichen Angebote des Gesundheitszentrums passgenau vereint und im Rahmen eines zu entwickelnden, integrierten Betriebskonzeptes beschreibt.

Sowohl das Geschäftsmodell als auch das Betriebskonzept werden im gesamten Projektverlauf auf skalierbare Faktoren überprüft.

 

Projektzeitraum: 03/2017 - 12/2020

Projektleitung: Prof. Dr. Michael Vilain

Zusammenarbeit: Verein Leben im Alter e.V. (LiA), Forschungsgesellschaft für Gerontologie e.V. / Institut für Gerontologie an der TU Dortmund

Mitarbeiter: Sebastian Wegner, Michael Pirsch

Förderung: Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

FKZ: EFRE-0800729


Leben in Gemeinschaft (LiG)

Das Projekt ‚Leben in Gemeinschaft‘ ist ein Projekt der Stiftung kreuznacher diakonie, welches im Sinne eines Modellprojekts nach § 17 LWTG des Landes Rheinland-Pfalz konzipiert ist und wissenschaftlich begleitet wird. Hintergrund bildet ein breit angelegter Dezentralisierungsprozess. Das Geschäftsfeld Leben mit Behinderung der Stiftung kreuznacher diakonie beabsichtigt mit dem Projekt ein Wohnkonzept im Sinne eines ‚Generationen übergreifenden Wohnens für Menschen mit und ohne Behinderungen‘ umzusetzen. Das Wohnprojekt ist im Mainzer Stadtteil Gonsenheim angesiedelt und beinhaltet folgende Komponenten:

  • Angebote für Menschen mit Behinderungen,
  • Angebote für Senior_innen ‚Wohnen Plus‘, Tagespflege und ambulant betreute Wohngemeinschaft
  • Angebote für Student_innen ‚Wohnen für Hilfe‘ und
  • Angebote für Familien und Senior_innen in sog. ‚Punkthäusern‘.

Das Projekt wird im Sinne einer formativen und summativen Evaluation wissenschaftlich begleitet. Gegenstand der Evaluation sind u.a. die Qualität der Hilfebedarfsdeckung, die Zufriedenheit der unterschiedlichen Akteur_innen mit dem Projekt (-verlauf), die Steigerung der Dimensionen Wohlbefinden, Selbständigkeit, Selbstbestimmung und Teilhabe für den Personenkreis Menschen mit einer sog. geistigen Behinderung, die Akzeptanz im und Nutzung des Sozialraumes sowie die Auswirkungen des Projekts auf den Sozialraum, auf die dort lebenden Bürger_innen (und deren Einstellungen gegenüber Menschen mit Behinderungen und gegenüber alten Menschen), auf die Mitarbeiter_innen der Stiftung kreuznacher diakonie und auf die Strukturen des Geschäftsfeldes Leben mit Behinderung der Stiftung kreuznacher diakonie (Stichwort: Dezentralisierung) und die betriebswirtschaftliche Realisierbarkeit und Optimierung (insbesondere Problemanzeigen und Synergieeffekte, aber auch die Entlastungsoptionen durch informelle bzw. ehrenamtliche Hilfen).

 

Projektzeitraum: 08/2015 - 03/2018

Projektleitung: Prof. Dr. Erik Weber, Prof. Dr. Michael Vilain

Mitarbeiter: David Knöß

Förderung: Stiftung Kreuznacher Diakonie


Mehrfunktionshaus im Ludgerus-Hof


Im Rahmen des Projektes „Mehrfunktionshaus im Ludgerus-Hof“ werden Versorgungsstrukturen im ländlichen Raum, hier modellhaft im Stadtteil Bocholt-Spork (westliches Münsterland), gestärkt und erweitert. Gemeinsam mit dem Verein Leben im Alter (L-i-A) und der Forschungsgesellschaft für Gerontologie (FfG) an der Technischen Universität Dortmund wird dazu ein multifunktionaler, interdisziplinärer Filialbetrieb, der in den Räumlichkeiten des Ludgerus-Hofes professionelle und ehrenamtliche Dienstleistungen anbietet, konzeptioniert und erprobt. Dabei kann auf ein ausgeprägtes bürgerschaftliches Engagement zurückgegriffen werden. Bestehende Leistungen und Angebote ehrenamtlicher und hauptamtlicher Akteure werden um zusätzliche medizinische, gesundheitliche und soziale Angebote erweitert, um die Bedarfe der Bürgerinnen und Bürger zu decken und so die individuelle Lebensqualität in Spork zu fördern.

Um das Mehrfunktionshaus nachhaltig tragfähig zu gestalten und die lokale Wertschöpfung zu fördern, wird im Laufe des Projektes ein Geschäftsmodell entwickelt, welches alle Akteure mit deren Kompetenzen und Ressourcen einbezieht. Das Geschäftsmodell ist auf die sozialräumlichen Spezifika hin auszurichten und orientiert sich an den Interessen der Key Stakeholder.

 

Projektzeitraum: 06/2016 - 06/2018

Projektleitung: Prof. Dr. Michael Vilain

Zusammenarbeit: Verein Leben im Alter e.V. (LiA), Forschungsgesellschaft für Gerontologie e.V. / Institut für Gerontologie an der TU Dortmund

Mitarbeiter: Sebastian Wegner, Tobias Meyer

Förderung: Bundesanstalt für Ernährung und Landwirtschaft

FKZ: 2815LE049


Wissensbildung in der systemischen Beratung und Therapie (WSBT)

Wissensbildung in der systemischen Beratung und Therapie (WSBT) fragt nach Entstehungsprozessen und Determinanten systemischen Fachwissens im Kontext DGSF-zertifizierter Weiterbildungen. WSBT ist dabei im Kontext der Expertiseforschung verortet und nutzt diesen durch zahlreiche Studien empirisch abgesicherten Theorierahmen, der prototypische Formen von Theorieaneignung und Wissensbildung in verschiedenen Stadien von AnfängerInnen (NovizInnen) bis zu ExpertInnen thematisiert. Der Nachweis und die Beschreibung solcher Wissensbildungsprozesse und ihrer Determinanten sind dabei sowohl für die allgemeine sozialwissenschaftliche Forschung im Bereich von BeraterInnen/PsychotherapeutInnenkompetenz als auch für die DGSF als systemischen Beratungsverband mit Wächterfunktion über Aus- und Weiterbildung von Bedeutung.

 

Projektleitung: Prof. Dr. Marc Weinhardt

Mitarbeiter: Marlene Henrich


Frühere Projekte


Themenbereich

Zivilgesellschaft, Freiwilliges Engagement, Nonprofit-Management



Engagementstrategie "Du bist DRK. Gemeinsam in eine engagierte Zukunft"

Der DRK-Kreisverband Münster e.V. ist ein anerkannter Verband der freien Wohlfahrtspflege und Nationale Hilfsgesellschaft mit ca. 400 ehrenamtlichen Helfern und über 200 hauptamtlichen Mitarbeitern.

Angesichts veränderter individueller Lebenslagen und gewandelter gesellschaftlicher Realitäten haben sich die Engagementbedingungen in den letzten Jahren deutlich verändert. Die Anforderungen an das Engagement und damit auch an die Organisation und ihr Management verändern sich und machen neue Positionierungen erforderlich. Der DRK-Kreisverband Münster möchte diese Herausforderungen im Rahmen eines Strategieprozesses aktiv angehen. Dabei sollen Handlungsleitlinien für eine zukunftsfähige Weiterentwicklung des Engagements sowie der dazu erforderlichen Strukturen und Prozesse entstehen. Der Prozess wird unter breiter Beteiligung der Engagierten selbst sowie von Vorstand und Geschäftsführung mit Unterstützung durch das IZGS erfolgen. 

 

Projektzeitraum: 12/2015 - 10/2016

Projektleitung: Prof. Dr. Michael Vilain

Mitarbeiter: Tobias Meyer

Förderung: DRK-Kreisverband Münster e.V.


Evaluation des Freiwilligenmanagements in Einrichtungen der Alten-, Jugend- und Behindertenhilfe

Ziel der Evaluation ist eine multiperspektivische Analyse des Freiwilligenmanagements in 16 Einrichtungen der Altenhilfe. Durch einen einrichtungsübergreifenden Vergleich wird das Freiwilligenmanagement in seiner Komplexität umfassend

abgebildet und beschreibt Herausforderungen und Potentiale des freiwilligen Engagements in der Altenhilfe.

 

Projektzeitraum: 07/2013 - 05/2014

Projektleitung: Prof. Dr. Michael Vilain, Prof. Dr. Andreas Schröer

Mitarbeiter: Tobias Meyer, Anika Tockner

Förderung: Mission Leben gGmbH 


Freiwilligenmanagement in Jugendorganisationen

Ausgehend von der Frage, wie gute Praxis im Freiwilligenmanagement von Jugendorganisationen aussieht, wurde in einem dreijährigen Projekt gemeinsam mit der Bertelsmann Stiftung ein empirisch ausgerichtetes Untersuchungsdesign entwickelt und im Rahmen eines mehrstufigen Forschungsprozesses umgesetzt.

Im Zuge der Erhebungen zeichnete sich ab, dass die Praxis sehr verschiedenartige Formen der Arbeit mit jungen Freiwilligen herausgebildet hat. Diese stehen jedoch nicht immer im Einklang mit der Vorstellung einer zentralistisch und hierarchisch geführten Organisation. Auch folgen Planungsabläufe in der Praxis keinesfalls immer der Logik eines einfachen, rational gestalteten kybernetischen Regelkreislaufs. Beide Elemente stecken jedoch vielfach implizit als Grundannahmen in verbreiteten Modellen des Freiwilligenmanagements. Die in der Realität vorzufindende – durchaus sehr erfolgreiche – Praxis des Managements von Freiwilligen passte somit nicht zu der in Theorie und Beratungspraxis vielfach geforderten. Aber wie wird die Arbeit mit Freiwilligen dann organisiert? Welche Faktoren beeinflussen sie? In der Folge wurde die Fragestellung geöffnet und auf die Gewinnung möglicher Beschreibungskriterien erweitert. Im Ergebnis zeigte sich, dass hinter den verschiedenen Formen des Engagements zwei Faktoren, die Ziel- und die Steuerungslogik, einen Erklärungsbeitrag zur Differenz verschiedener Managementsysteme in Jugendorganisationen leisten können.

 

Kurzbericht

Pressespiegel

Studie zum Download

Fachtagung zur Studie

 

Projektzeitraum: 01/2011- 06/2015

Projektleitung: Prof. Dr. Michael Vilain

Mitarbeiter: Tobias Meyer

Förderung: Bertelsmann Stiftung



Themenbereich

Hybride Geschäftsmodelle, Wertschöpfung, Technik (AAL), demographischer Wandel im ländlichen Raum, (ärztliche) Versorgung, Pflege und Gesundheit



Entwicklung hybrider Geschäftsmodelle zur Stärkung innovativer ambienter Lebensstrukturen im Alter (ENGESTINALA)


Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projektes "Entwicklung hybrider Geschäftsmodelle zur Stärkung innovativer ambienter Lebensstrukturen im Alter", kurz ENGESTINALA werden Geschäftsmodelle zur nachhaltigen Implementierung von AAL Produkten entwickelt. Hierbei liegt der Fokus auf einer bedarfsgerechten Kombination moderner und innovativer Ambient Assisted Living – Technologien, sozialer und pflegerischer Dienstleitungen sowie des Freiwilligenengagements. Ausgehend von einer Neubetrachtung möglicher Wertschöpfungsketten werden Geschäftsmodelle für unterschiedliche Einsatzfelder in einem interdisziplinären Konsortium aus Pflege- und Sozialwissenschaftlern, Betriebswirten und Ingenieuren entwickelt. Diese Geschäftsmodelle verbinden zum Wohle älterer Menschen individuelle Anforderungen der Zielgruppe mit modernen Technologien und bestehenden Strukturen in Wirtschaft und Freiwilligenengagement.

  

Projektzeitraum: 09/2013 - 12/2016

Projektleitung: Prof. Dr. Michael Vilain

Mitarbeiter: Dr. Matthias Heuberger, Sebastian Wegner

Zusammenarbeit: Fraunhofer IAO, DRK Landesverband Hessen, ASB

Landesverband Hessen, Deutsche Gesellschaft für Seniorenberatung GmbH, ASB Service GmbH

Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) 

FKZ: 03FH008SX3


Zuhause eigenständig leben im Alter (ZELIA)


Die Zielsetzung des vom BMBF geförderten Projekts „ZELIA - Zuhause eigenständig leben im Alter“ ist die Entwicklung eines Frühwarn-und Alarmierungssystems für ältere Menschen auf Basis der Analyse von Strom- und Wasserverbrauchsdaten. Die kontinuierliche Überprüfung der Verbrauchsdaten im Haushalt der Seniorinnen und Senioren ermöglicht es, vom Tagesrhythmus abweichendes Verhalten zu identifizieren. Mit Hilfe der Alarmierungs- und Frühwarnfunktion können dann Hausnotrufdienstleister oder auch Angehörige und Nachbarn verständigt werden. Der Einsatz solcher Technologien für die Unterstützung des selbstständigen Lebens in den eigenen vier Wänden ist neu. Das IZGS wird deshalb in diesem Zusammenhang ein hybrides Geschäftsmodell entwickeln, welches die Integration der Technologie in die regionale Versorgung beschreibt und damit Wege für die marktliche Umsetzung in der Region Bocholt prüft.

Das Projekt wird im Verbund mehrere Partner bearbeitet. Neben der Projekt koordinierenden Entwicklungs- und Betriebsgesellschaft der Stadt Bocholt mbH (EWIBO) wirken ebenfalls die Westfälische Hochschule Bocholt, die Bocholter Energie- und Wasserversorgung

GmbH und der Verein Leben im Alter mit.

 

Weitere Informationen zum Projekt

 

Projektzeitraum: 01/2015 - 12/2016

Projektleitung: Prof. Dr. Michael Vilain

Mitarbeiter: Sebastian Wegner, Dr. Matthias Heuberger

Zusammenarbeit: Betriebsgesellschaft der Stadt Bocholt mbH (EWIBO), Westfälische Hochschule, Institut für Internet-Sicherheit der Westfälischen Hochschule (if(is)), Bocholter Energie- und Wasserversorgung GmbH, Verein Leben im Alter e.V. (LiA)

Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

FKZ: 01XZ14006 (Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen)


Evaluation des Modellprojekts zur Sicherstellung der ärztlichen Versorgung in Pflegeeinrichtungen im ländlichen Bereich mit Hilfe der Delegation ärztlicher Leistungen an Fachpflegepersonal in den Einrichtungen im Odenwaldkreis


Ziele des Pilotprojektes sind die Umsetzung und Evaluation von Maßnahmen zur Sicherstellung der ärztlichen Versorgung der stetig steigenden Zahl der Alten- und Pflegeheimpatienten im Odenwaldkreis bei abnehmenden wohnortnahen medizinischen Ressourcen. Maßnahmen liegen hierbei in der unterstützenden prozessualen Steuerung der Heimbesuche niedergelassener Haus- und Fachärzte mit Hilfe einer spezifischen Software in Bezug auf Organisation, Formularwesen und Dokumentation, und in der Verordnung von Medikamenten, Heil- und Hilfsmitteln und der Delegation definierter ärztlicher Leistungen am Patienten an speziell ausgebildetes medizinisches Fach- und Pflegepersonal. Es soll erforscht und evaluiert werden, ob mit Hilfe spezifischer Software eine Optimierung der Arzneimittelverordnung ( Teilprojekt I) und der Behandlungsprozesse (Teilprojekt 2) zu einer ärztliche Ressourcen schonenden und die Sicherung der Qualität der Behandlung auch durch ärztliche Delegationsleistungen erhalten oder sogar verbessert wird Weiterer Bestandteil des Gesamtpilotprojekts ist die Festlegung der Leistungen die aufgrund gesetzlicher und versicherungsrechtlicher Vorgaben an nichtärztliche aber medizinische und pflegerische Fachpersonen delegiert werden können und die dazu notwendige Ausbildung der Mitarbeiter.

 

Projektzeitraum: 01/2014 - 06/2014

Projektleitung: Prof. Dr. Michael Vilain

Mitarbeiter: Dr. Matthias Heuberger

Förderung: Hessisches Ministerium für Soziales und Integration (HSM)


Freiwilligenengagement zur Stärkung innovativer und ambienter Lebensstrukturen im Alter (FESTIVAL)


Das Projekt „Freiwilligenengagement zur Stärkung innovativer ambienter Lebensstrukturen im Alter“ (FESTIVAL) entwickelte vor dem Hintergrund des bevorstehenden demographischen Wandels Methoden und Instrumente, welche ländliche Kommunen dabei unterstützen, die Situation der alternden Bevölkerung bezüglich sozialer Teilhabe, Gesundheit sowie der Versorgung mit Gütern und

Dienstleistungen als Grundlage für den Erhalt von Selbstständigkeit und Lebensqualität zu verbessern. Dazu wurden Interventionsbausteine identifiziert, die Beiträge zu den folgenden interdependenten Zielen leisten können: Stärkung des örtlichen Freiwilligenengagements, entlastender Einsatz intelligenter Technologien und Aufbau einer integrierten Versorgungsstruktur. Diese wurden im Hinblick auf ihre Brauchbarkeit untersucht und sofern sinnvoll und möglich modellhaft in den Modellregionen des Odenwaldkreises implementiert. Grundlage hierfür waren ausführliche Analysen der Ausgangssituation, Detailanalysen zu Versorgungsstrukturen, Freiwilligenengagement und potentiellen AAL-Technologien sowie die Identifizierung und Ermittlung der Partizipationsbereitschaft lokaler Akteure in der Modellregion. Mittels eigens für das Projekt erarbeiteter Methoden wurden in den beiden Modellgemeinden die für das soziale Leben der Gemeinde relevanten sozialen Netzwerke und Netzwerkakteure identifiziert und namentlich benannt. Diese wurden später als Multiplikatoren vor Ort eingebunden, um zum einen den lokalen Bedarf hinsichtlich der Herausforderungen des demographischen Wandels zu ermitteln und zum anderen die nachhaltige Implementierung der geplanten Maßnahmen zu befördern. Der Einsatz dieser sogenannten „Social-Hubs“ führte dabei zu einer weitreichenden Beteiligung der Bevölkerung. Im Ergebnis konnten 46 Bausteine identifiziert und beschrieben werden. Eine Auswahl relevanter und für die lokalen Gegebenheiten geeigneten Bausteine wurde unter Berücksichtigung der lokalen Anforderungen und Möglichkeiten exemplarisch mit zahlreichen örtlichen Partnern in den Modellgemeinden implementiert und bezüglich ihrer Übertragbarkeit in andere ländliche Regionen Deutschlands evaluiert.

 

Projektzeitraum: 08/2011 - 12/2013

Projektleitung: Prof. Dr. Michael Vilain, Prof. Dr. Kerstin Wessig

Mitarbeiter: Dr. Matthias Heuberger, Tobias Meyer

Kooperation: Landkreis Odenwaldkreis, Philipps-Universität Marburg, Fraunhofer IAO

Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

FKZ: 17S07X10


EMOTION-AAL Integrated Preventive AAL Concept for the Aging Society in Europe's Rural Areas


Das EU Projekt EmotionAAL befasste sich mit den zu erwartenden Herausforderungen des demographischen Wandels in ländlichen Gebieten Deutschlands, Finnlands und Österreichs. Im besonderen Fokus stehen hierbei die abnehmenden gesundheitlichen Versorgungsstrukturen bei gleichzeitig steigender Anzahl alter und hochaltriger Menschen in ländlichen Gebieten.

Ziel von EmotionAAL war die Erstellung eines integrierten  Gesundheits- und Versorgungskonzeptes für die ältere Bevölkerung ländlicher Regionen Europas mit Hilfe hochinnovativer Mikrosystemtechnik und Nanotechnologie sowie dem Ausbau der Telemedizin zur mobilen Nutzung. Das Gesamtkonzept trägt durch die nachhaltige Implementierung von Selbstmanagementstrategien zur Sicherung der Gesundheitsförderung und Prävention bei, wirkt der Verschlimmerung chronischer Erkrankungen entgegen und dient der täglichen Versorgung mit Gütern und medizinischen sowie pflegerischen Dienstleistungen.

Im Rahmen des EU-Projektes werden von Mitarbeitern des IZGS sowie den Projektpartnern spezifische Versorgungs- und Problemlagen älterer Menschen analysiert und innovative Versorgungskonzepte, auch unter Einsatz von AAL-Technologien, entwickelt. Auf der Basis epidemiologischer und gesundheitsökonomischer Daten und  Annahmen zum Gesundheitsverhalten werden diese Innovationen im Verbund der Projektpartner durch die EHD evaluiert. Diese Innovationen, in Verknüpfung mit intelligenter Mikrosystemtechnik, Sensorik und IKT, können eine mögliche Grundlage für nachhaltige integrierte Konzepte zur Sicherung der häuslichen Daseinsvorsorge

im Alter darstellen. 

 

Projektzeitraum: 07/2009 - 06/2012

Projektleitung: Prof. Dr. Kerstin Wessig, Prof. Dr. Michael Vilain

Mitarbeiter: Dr. Matthias Heuberger

Zusammenarbeit: B Braun Melsungen AG, Diaconia University of Applied Sciences Helsinki, Philipps Universität Marburg, Einzelhandelsverband Hessen – Nord e.V., Universität Kassel, Vitaphone GmbH, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, OP Solutions

Förderung: Europäische Union, Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)   

FKZ: 16SV3805



Themenbereich

Evaluationen



Kundenbefragung zur Bewertung der Verwaltung des Evangelischen Regionalverbandes Frankfurt am Main

Der Evangelische Regionalverband Frankfurt (ERV) am Main ist ein Zusammenschluss der Frankfurter Kirchengemeinden und des Evangelischen Stadtdekanats Frankfurt. Er hat all jene kirchlichen Aufgaben in der Großstadt übertragen bekommen, die über die Kraft der einzelnen Kirchengemeinden hinausgehen oder in einer  gemeinsamen Organisationsform effizienter und kompetenter zu erfüllen sind. Die Einrichtungen des Evangelischen Regionalverbandes sind über das gesamte Stadtgebiet verteilt und damit in unmittelbarer Nähe von Kirchengemeinden.

Neben den vielfältigen Aufgaben in den Bereichen Bildung, Diakonie, Seelsorge und Beratung, Jugendarbeit sowie Migrations- und Flüchtlingshilfe werden in verschiedenen Abteilungen der Verwaltung des ERV Serviceleistungen für Gemeinden, Dekanate und Einrichtungen erbracht.

Zur Sicherung der Service- und Dienstleistungsqualität führt das IZGS für die Verwaltung des Evangelischen Regionalverbands Frankfurt am Main (ERV) eine Befragung ihrer Kunden durch.

Ziel ist es, die Zufriedenheit zu den angebotenen Dienstleistungen des ERV zu untersuchen, bisherige Dienstleistungen zu verbessern und weitere Potentiale zu entdecken.

 

Projektzeitraum: 09/2015 - 09/2016

Projektleitung: Prof. Dr. Michael Vilain

Mitarbeiter: Tobias Meyer

Förderung: Verwaltung des Evangelischen Regionalverband Frankfurt am Main (ERV)


Evaluationsstudie "Beratungsstellen"

Bedarfe und Ansprüche von sozialbenachteiligten Jugendlichen an die sexualpädaogogischen Angebote der pro familia Beratungsstellen werden derzeit durch eine Potenzialanalyse,  fokussiert auf ausgewählte Beratungsstellen, untersucht. Das Projekt baut auf der pro familia – Studie „Schwangerschaft und Schwangerschaftsabbruch bei Minderjährigen“ auf und ist eingebunden in das internationale Projekt „SAFE II“,  das von der IPPF (International Planned Parenthood Federation) durchgeführt wird. Mit dem Projekt sollen vorhandene Beratungsansätze verbessert und optimiert werden können und weitere Teilhabepotenziale benachteiligter Jugendlicher erschlossen werden.

 

Projektzeitraum: 08/2011- 03/2012

Projektleitung: Prof. Dr. Karl-Heinz Boeßenecker

Mitarbeiter: Tobias Meyer

Förderung: ProFamilia Bundesverband e.V.



Themenbereich

Sozialraumanalyse, Sozialraumorientierung



Sozialraumanalyse Darmstadt-Bessungen

Die HDV gGmbH gehört zum AGAPLESION Verbund und betreibt in

Süd- und Rheinhessen acht stationäre Altenpflegeeinrichtungen, darunter das Heimathaus in Bessungen. Das AGAPLESION Heimathaus als vollstationäre Senioreneinrichtung bietet älteren Menschen die Möglichkeit ihr Leben individuell im eigenen Apartment und in der Gemeinschaft mit Gleichgesinnten verbringen zu können und bietet dabei bedarfsgerechte pflegerische Unterstützung an.

Neben den Angeboten für die eigenen Bewohner hält das

Heimathaus aber auch soziale und kommunikative Potenziale für den

Stadtteil bereit. Vor diesem Hintergrund soll in den nächsten Jahren ein umfassendes Projekt „Sozialraumorientierter (Versorgungs-) Angebote“ durchgeführt werden. Zentrale Voraussetzung für die Durchführung des Projektes ist die Betrachtung der Ausgangssituation im Rahmen einer Sozialraumanalyse, die durch das IZGS durchgeführt wird.

 

Projektzeitraum: 01/2016 - 09/2016

Projektleitung: Prof. Dr. Michael Vilain

Mitarbeiter: Dr. Matthias Heuberger, Tobias Meyer

Förderung: Hessischer Diakonieverein gGmbH (HDV)


Evaluation der sozialraumorientierten Umstrukturierung ambulanter Hilfen zur Erziehung im Landkreis Aurich Süd

Auftraggeber ist das Amt für Kinder, Jugend und Familie des Landkreises Aurich. Das hier implementierte Projekt zur sozialraumorientierten Ausgestaltung erzieherischer Hilfen soll im Rahmen eines Feldversuchs extern evaluiert werden. Näher zu beschreiben ist hierbei das infrastrukturelle Leistungsportfolio im Bereich der erzieherischen Hilfen hinsichtlich der Nutzer, Anbieter, Kostenträger sowie der damit verbundenen finanziellen Aufwendungen. Komparativ ausgerichtet zielt die Analyse auf mögliche Potentiale, die mit der Umsetzung sozialraumbezogener Budgets eine effektivere und wirtschaftlichere Steuerung bei der sozialräumlichen Neuausrichtung erzieherischer Hilfen beanspruchen. Die Wirksamkeit bisheriger sowie der in Erprobung befindlichen sozialräumlich auszugestaltenden Hilfen für die Nutzer und Betroffenen ist hinsichtlich formulierter und vereinbarter Hilfeplanungen ebenso zu prüfen, wie die hierbei eingesetzten Hilfebausteine. Aufzugreifen ist hierbei auch der Aspekt, inwieweit durchgeführte Hilfemaßnahmen von nachhaltiger Wirkung sind.

 

Projektzeitraum: 10/2014 -12/2015

Projektleitung: Prof. Dr. Karl-Heinz Boeßenecker, Prof. Dr. Michael Vilain

Mitarbeiter: Martina Burow-Sperber

Förderung: Landkreis Aurich



Themenbereich

Sozialunternehmertum, Social Intrapreneur



Labor für Diakonisches Unternehmertum (LaDU)

Das Labor für Diakonisches Unternehmertum ist ein Kooperationsprojekt des IZGS, der EHD und der Mission Leben gGmbH (ML), und soll einen Beitrag zu den in der Forschung zu Sozialer Innovation noch wenig betrachteten Möglichkeiten der Förderung von Social Intrapreneurship leisten. Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind Mitarbeiter des Kooperationspartners. Bei deren Auswahl wurden nicht nur ihre innovativen Ideen, sondern auch ihre Persönlichkeiten in Bezug auf das Vorhandensein von Eigenschaften von Sozialunternehmern/innen in die Entscheidung einbezogen.

 

Im Rahmen des Labors, das in bereits vorhandenen Räumen der ML stattfindet, werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an zehn Workshops teilnehmen, in denen Sie lernen sozialunternehmerisch zu denken, zu planen und zu handeln. In den Workshops werden Ihnen durch Experten aus Praxis und Wissenschaft wichtige Werkzeuge von der Bedarfsanalyse, über die Ressourcenplanung bis zur Erstellung eines Business Plans vermittelt. Ziel des Labors ist die Entwicklung von innovativen und finanziell unabhängigen Geschäftsmodellen, die das Angebot des Trägers erweitern, und gleichzeitig eine Bedarfslücke schließen. Mindestens zwei der entwickelten Ideen sollen am Ende als Tochterunternehmen realisiert werden.

 

Weitere Informationen

 

Projektzeitraum: 09/2013 - 08/2015

Projektleitung: Prof. Dr. Andreas Schröer

Mitarbeiter: Richard Händel

Förderung: Stiftung Innere Mission Darmstadt

Kooperation: Mission Leben gGmbH 



Themenbereich

Nonprofit-Management, Studienführer, Machbarkeitsstudien



Studienführer Sozialmanagement

Die bis zum WS 1999 am Forschungsschwerpunkt "Wohlfahrtsverbände/Sozialwirtschaft" – Fachhochschule Düsseldorf – angesiedelte Dauerbeobachtung zur Entwicklung neuer Studiengänge im Bereich Sozialmanagement/Sozialwirtschaft ist seit dem SS 2010 an das IZGS verlagert worden. Gemeinsam mit Prof. Dr. Andreas Markert, Hochschule Görlitz, wurde inzwischen die dritte Erhebungswelle abgeschlossen und aktuelle Befunde im Nomos Verlag veröffentlicht. Die Studie reflektiert dokumentierbare Entwicklungen im Kontext des durch Bologna geprägten Hochschulreformprozesses und plädiert für neue Akzentuierungen bei der Ausgestaltung von Weiterbildungsstudiengängen in der Sozialwirtschaft. Karl-Heinz Boeßenecker, Andreas Markert (2014): Studiengänge Sozialmanagement. Studienangebote in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Befunde – Analysen – Perspektiven, Nomos Verlag, Baden-Baden. Die Studie ist über das IZGS erhältlich.

 

Projektleitung: Prof. Dr. Karl-Heinz Boeßenecker, Prof. Dr. Michael Vilain

Zusammenarbeit mit: Prof. Dr. Andreas Markert, Hochschule Zittau/Görlitz

Projektpartner: Hochschule Zittau/Görlitz, Institut fürSozialwirtschaft und Praxisberatung (ISP) Köln


Machbarkeitsstudie Gesundheitsförderung/ Wohlfahrtsverbandsentwicklung

Auch der DRK LV SH steht vor der Herausforderung, wie veränderten Rahmenbedingungen durch eine Neugestaltung der historisch gewachsenen sozialen und gesundheitlichen Dienste zu entsprechen ist. Für das DRK hat dieser Prüfprozess allerdings eine zusätzliche Brisanz, denn neben Aspekten einer föderal strukturierten Organisation, dem Zusammenwirken von Haupt- und Ehrenamtlichen, der Konvergenz von Ökonomie und Sozialpolitik geht es um eine überfällige Kooperation und Verzahnung von Aufgaben der Hilfsorganisation und sozialen Arbeit. Dieser Prozess der Neuformierung wird im Rahmen einer Machbarkeitsstudie zum Bereich der Gesundheitsförderung / soziale Dienste seit März 2010 durch das IZGS begleitet. Abgeschlossen ist eine erste Explorationsphase, in der u.a. ausgewählte Gliederungen, haupt- und ehrenamtliche Funktionäre befragt wurden. Die vorliegenden Befunde liefern wichtige Anregungen für den Diskussions- und Entscheidungsprozess zur weiteren Verbandsentwicklung, in die das IZGS weiter eingebunden sein wird.

 

Projektleitung: Prof. Dr. Karl-Heinz Boeßenecker